Berufsallergie-Check Industrie, Latex & Chemikalien
Der Berufsallergie-Check Industrie, Latex & Chemikalien untersucht spezifische IgE-Antikörper gegen 11 ausgewählte Allergene und Arbeitsstoffe aus Industrie, Labor, Produktion und technischen Arbeitsumgebungen.
Die Untersuchung berücksichtigt unter anderem Naturkautschuklatex, ausgewählte Isocyanate, chemische Verbindungen sowie spezielle pflanzliche und technische Allergene.
Sie richtet sich insbesondere an Personen, die beim Kontakt mit bestimmten Arbeitsstoffen wiederholt Beschwerden entwickeln und bei denen eine IgE-vermittelte Sensibilisierung als mögliche Ursache infrage kommt.
Wichtig: Nicht jede gesundheitliche Reaktion auf Industriechemikalien ist allergisch oder IgE-vermittelt. Dieser Test untersucht ausschließlich die angegebenen spezifischen IgE-Sensibilisierungen. Andere Reaktionsmechanismen und mögliche Schadstoffbelastungen werden nicht erfasst.
Bitte prüfen Sie daher vor der Bestellung, ob die enthaltenen Untersuchungsparameter zu Ihrer Fragestellung passen. Wenn Sie unsicher sind, nehmen Sie bitte vor der Bestellung über unsere Spezialanfrage Kontakt mit uns auf.
Zusätzlich bestimmen wir standardmäßig das Gesamt-IgE, um das allergologische Gesamtbild besser einordnen zu können.
Für wen kann die Untersuchung sinnvoll sein?
Die Untersuchung kann insbesondere sinnvoll sein bei:
- beruflichem Kontakt mit Naturkautschuklatex, beispielsweise durch medizinische oder technische Schutzhandschuhe
- Verdacht auf eine IgE-vermittelte Sensibilisierung gegen bestimmte Industrie- oder Laborstoffe
- Tätigkeiten in der Kunststoffverarbeitung, Lack- und Beschichtungsindustrie oder chemischen Produktion
- beruflichem Umgang mit bestimmten Isocyanaten, beispielsweise bei der Verarbeitung von Polyurethanprodukten
- wiederkehrenden Nasen-, Augen-, Haut- oder Atemwegsbeschwerden im zeitlichen Zusammenhang mit bestimmten Arbeitsstoffen
- bereits bestehenden Hinweisen auf eine IgE-vermittelte berufliche Sensibilisierung
- ergänzender laborchemischer Untersuchung im Rahmen einer ärztlichen oder arbeitsmedizinischen Abklärung
Die Untersuchung ist besonders für Personen geeignet, die gezielt die enthaltenen Allergene und Arbeitsstoffe untersuchen lassen möchten.
Was wird untersucht?
Bestimmt werden spezifische IgE-Antikörper gegen folgende 11 Allergene und Untersuchungsparameter:
Naturkautschuklatex
- Latex
Ausgewählte Industriechemikalien und technische Arbeitsstoffe
- Ethylenoxid
- Formaldehyd
- Isocyanat HDI (Hexamethylendiisocyanat)
- Isocyanat MDI (Diphenylmethandiisocyanat)
- Isocyanat TDI (Toluoldiisocyanat)
- Phthalsäureanhydrid
Weitere pflanzliche und technische Allergene
- Papain
- Gummi arabicum
- Rhizinusbohne
- Ficus-Arten (Ficus spp.)
Zusätzlich wird das Gesamt-IgE im Serum bestimmt.
Warum werden unterschiedliche Arbeitsstoffe untersucht?
In industriellen und technischen Arbeitsumgebungen können Menschen mit zahlreichen unterschiedlichen Stoffen in Kontakt kommen.
Dazu gehören beispielsweise Naturkautschuklatex, chemische Verbindungen aus der Kunststoff- und Beschichtungsindustrie sowie bestimmte pflanzliche und technische Arbeitsstoffe.
Einige dieser Stoffe können unter bestimmten Bedingungen IgE-vermittelte Sensibilisierungen auslösen.
Die Bestimmung spezifischer IgE-Antikörper kann bei passender Fragestellung Hinweise auf eine entsprechende Sensibilisierung liefern und die weitere allergologische oder arbeitsmedizinische Diagnostik unterstützen.
Allerdings unterscheiden sich die gesundheitlichen Wirkungen der einzelnen Stoffe erheblich. Nicht jede Reaktion auf einen Arbeitsstoff ist allergisch, und nicht jede allergische Reaktion lässt sich durch spezifische IgE-Antikörper im Blut nachweisen.
Deshalb ist es wichtig, die Untersuchungsergebnisse immer im Zusammenhang mit den tatsächlichen Arbeitsstoffkontakten und den aufgetretenen Beschwerden zu betrachten.
Ist dieser Test für meine Fragestellung geeignet?
Die Untersuchung ist auf die 11 aufgeführten Allergene und Untersuchungsparameter ausgerichtet.
Wenn Sie bereits wissen, dass Sie genau diese Parameter untersuchen lassen möchten, können Sie den Test direkt bestellen.
Wenn Sie dagegen nicht sicher sind, ob Ihre Beschwerden durch eine IgE-vermittelte Sensibilisierung verursacht werden könnten oder ob die relevanten Arbeitsstoffe im Panel enthalten sind, empfehlen wir Ihnen, vor der Bestellung Kontakt mit uns aufzunehmen.
Nutzen Sie dafür unsere Spezialanfrage und beschreiben Sie möglichst genau, mit welchen Stoffen Sie arbeiten und welche Beschwerden auftreten.
So können wir Ihnen helfen, unnötige oder für Ihre Fragestellung ungeeignete Untersuchungen zu vermeiden.
Welche Beschwerden kann ein spezifischer IgE-Test nicht abklären?
Nicht jede gesundheitliche Reaktion auf Latex, Industriechemikalien oder andere Arbeitsstoffe beruht auf einer IgE-vermittelten Allergie.
Grundsätzlich kommen unterschiedliche Mechanismen infrage.
IgE-vermittelte Soforttyp-Allergien
Hierbei bildet das Immunsystem spezifische IgE-Antikörper gegen bestimmte Allergene. Eine geeignete spezifische IgE-Bestimmung kann Hinweise auf eine entsprechende Sensibilisierung liefern.
Kontaktallergien vom Spättyp
Diese können beispielsweise durch bestimmte Bestandteile von Schutzhandschuhen oder andere chemische Arbeitsstoffe ausgelöst werden. Sie äußern sich häufig als verzögert auftretende Hautreaktionen und werden üblicherweise mit einem Epikutantest untersucht.
Reizende oder toxische Stoffwirkungen
Chemische Stoffe können die Haut, Augen oder Atemwege auch ohne allergische Sensibilisierung reizen oder schädigen.
Solche Wirkungen werden durch einen spezifischen IgE-Test nicht erfasst.
Wichtig: Gerade bei Isocyanaten und anderen niedrigmolekularen Industriechemikalien kann eine beruflich bedingte Atemwegserkrankung bestehen, ohne dass spezifische IgE-Antikörper nachweisbar sind.
Ein unauffälliger Laborbefund schließt eine gesundheitlich relevante Reaktion auf den betreffenden Stoff deshalb nicht aus.
Was bedeutet das Gesamt-IgE?
Das Gesamt-IgE gibt an, wie viel Immunglobulin E insgesamt im Blut vorhanden ist. Es ergänzt die spezifischen IgE-Bestimmungen und hilft dabei, das allergologische Gesamtbild besser einzuordnen.
Ein erhöhter Gesamt-IgE-Wert kann auf eine generell verstärkte IgE-Aktivität hinweisen, sagt für sich allein aber noch nicht, gegen welches Allergen eine Sensibilisierung besteht. Umgekehrt schließt ein normaler Gesamt-IgE-Wert eine spezifische Allergiesensibilisierung nicht aus.
Der Wert wird deshalb zusätzlich bestimmt, um die einzelnen spezifischen IgE-Ergebnisse besser in einen übergeordneten Zusammenhang einordnen zu können. Entscheidend für die Frage, gegen welche Allergene eine Sensibilisierung besteht, bleiben die jeweiligen spezifischen IgE-Werte.
Probenentnahme
Für diese Untersuchung benötigen wir eine venöse Blutprobe.
Sie können zwischen zwei Möglichkeiten wählen.
Blutentnahme bei uns im ITMC-Labor
Sie wählen während der Bestellung einen Termin für die Blutentnahme in Cölbe. Unsere Blutentnahme-Sprechstunde findet mittwochs und freitags zwischen 14:00 und 16:00 Uhr statt. Für die Terminplanung gilt ein Vorlauf von mindestens einer Woche.
Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis
Alternativ senden wir Ihnen ein Probenentnahme-Kit mit den für die Untersuchung vorgesehenen Materialien und Unterlagen zu. Die venöse Blutentnahme wird anschließend durch Ihre Hausarztpraxis durchgeführt.
Bitte klären Sie vor der Bestellung mit Ihrer Hausarztpraxis, ob dort eine Blutentnahme mit dem von uns bereitgestellten Material durchgeführt werden kann.
So funktioniert die Untersuchung
Nach Ihrer Bestellung wählen Sie entweder einen Blutentnahmetermin bei uns oder den Versand des Probenentnahme-Kits.
Bei einer Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis nehmen Sie das zugesandte Kit zu Ihrem vereinbarten Termin mit. Anschließend wird die Probe entsprechend den beiliegenden Hinweisen an uns zurückgesendet.
Nach Eingang einer geeigneten und eindeutig zuordenbaren Probe bestimmen wir die spezifischen IgE-Antikörper gegen die enthaltenen Untersuchungsparameter sowie das Gesamt-IgE.
Anschließend erhalten Sie Ihren Laborbefund.
Bearbeitungszeit
Die Untersuchung erfolgt innerhalb einer Woche nach Probeneingang im Labor, sofern die Probe für die Analyse geeignet und eindeutig zuordenbar ist.
Was bedeutet ein auffälliger Befund?
Ein positiver spezifischer IgE-Wert kann auf eine Sensibilisierung gegen das betreffende Allergen beziehungsweise den untersuchten Arbeitsstoff hinweisen.
Ob dieser Befund tatsächlich mit Ihren Beschwerden zusammenhängt, hängt unter anderem vom verwendeten Testverfahren, dem betreffenden Stoff und der tatsächlichen beruflichen Exposition ab.
Ein positiver spezifischer IgE-Wert beweist deshalb nicht automatisch, dass eine klinisch relevante Allergie oder eine berufsbedingte Erkrankung vorliegt.
Die Ergebnisse sollten zusammen mit Ihrer medizinischen Vorgeschichte und gegebenenfalls weiteren allergologischen beziehungsweise arbeitsmedizinischen Untersuchungen beurteilt werden.
Was bedeutet ein unauffälliger Befund?
Ein unauffälliges Ergebnis bedeutet, dass mit den eingesetzten Untersuchungsverfahren keine entsprechende spezifische IgE-Sensibilisierung festgestellt wurde.
Gerade bei bestimmten Industriechemikalien schließt dies jedoch eine allergische oder andere gesundheitlich relevante Reaktion nicht sicher aus.
Mögliche Ursachen können beispielsweise nicht IgE-vermittelte Allergien, reizende oder toxische Stoffwirkungen oder andere berufsbedingte Erkrankungen sein.
Ein unauffälliger IgE-Befund darf deshalb nicht als Nachweis verstanden werden, dass ein Arbeitsstoff gesundheitlich unbedenklich ist.
Kann der Test eine chemische Belastung oder Vergiftung nachweisen?
Nein.
Der Berufsallergie-Check Industrie, Latex & Chemikalien dient ausschließlich der Untersuchung möglicher spezifischer IgE-Sensibilisierungen gegen die enthaltenen Allergene und Arbeitsstoffe.
Er misst keine Konzentrationen von Industriechemikalien im Blut oder Urin und dient nicht dem Nachweis von Vergiftungen oder einer quantitativen beruflichen Schadstoffbelastung.
Bei Fragen zur tatsächlichen Aufnahme bestimmter Chemikalien kann eine gezielte toxikologische Untersuchung erforderlich sein.
Kann der Test eine Berufskrankheit nachweisen?
Die Untersuchung kann Hinweise auf mögliche IgE-vermittelte Sensibilisierungen gegen bestimmte Arbeitsstoffe liefern.
Sie kann jedoch weder eine berufsbedingte Erkrankung noch eine anerkannte Berufskrankheit allein bestätigen oder ausschließen.
Für die medizinische Beurteilung können weitere Untersuchungen erforderlich sein, beispielsweise eine Lungenfunktionsdiagnostik, eine dermatologische Allergiediagnostik oder eine arbeitsmedizinische Bewertung der Exposition.
Ihr Befund
Nach Abschluss der Untersuchung erhalten Sie Ihren Laborbefund als passwortgeschützte PDF-Datei per E-Mail.
Ihren persönlichen Befundcode erhalten Sie getrennt vom Befund. Bei einem zugesandten Probenentnahme-Kit befindet er sich auf dem persönlichen Anschreiben im Kit. Bei einer Blutentnahme bei uns erhalten Sie den Befundcode als Ausdruck vor Ort.
Wichtiger medizinischer Hinweis
Ein spezifischer IgE-Test kann Hinweise auf Sensibilisierungen liefern, stellt aber allein keine gesicherte klinische Allergiediagnose fest.
Insbesondere bei Beschwerden im Zusammenhang mit Industriechemikalien ist eine ärztliche beziehungsweise arbeitsmedizinische Beurteilung wichtig, da nicht alle gesundheitlichen Reaktionen durch IgE-vermittelte Mechanismen entstehen.
Bei wiederkehrenden Atemwegsbeschwerden, Hautreaktionen oder anderen gesundheitlichen Problemen im Zusammenhang mit beruflichen Stoffkontakten sollte eine entsprechende medizinische Abklärung erfolgen.
Ein unauffälliger Laborbefund bedeutet nicht, dass der Umgang mit den betreffenden Stoffen gesundheitlich unbedenklich ist. Die vorgeschriebenen Arbeitsschutzmaßnahmen müssen unabhängig vom Untersuchungsergebnis eingehalten werden.
Bei akuter schwerer Atemnot, schweren allergischen Reaktionen oder Verdacht auf eine akute Vergiftung ist unverzüglich medizinische Hilfe erforderlich.
FAQ
Welche Arbeitsstoffe werden untersucht?
Das Panel umfasst 11 ausgewählte Untersuchungsparameter aus den Bereichen Latex, Industriechemikalien und weitere pflanzliche oder technische Allergene. Zusätzlich bestimmen wir das Gesamt-IgE. Die vollständige Liste finden Sie im Abschnitt „Was wird untersucht?“.
Muss ich vor der Bestellung Kontakt mit ITMC aufnehmen?
Nein, wenn Sie sicher sind, dass Sie die aufgeführten Untersuchungsparameter bestimmen lassen möchten, können Sie direkt bestellen. Wenn Sie unsicher sind, ob der Test für Ihre Fragestellung geeignet ist, empfehlen wir Ihnen, vor der Bestellung unsere Spezialanfrage zu nutzen.
Kann der Test eine Latexallergie nachweisen?
Der Test kann spezifische IgE-Antikörper gegen Naturkautschuklatex nachweisen. Ob tatsächlich eine klinisch relevante Latexallergie vorliegt, muss zusammen mit Ihren Beschwerden und gegebenenfalls weiteren Untersuchungen beurteilt werden. Kontaktallergien gegen chemische Bestandteile von Schutzhandschuhen werden dadurch nicht erfasst.
Kann eine Isocyanat-bedingte Atemwegserkrankung trotz negativem IgE-Test vorliegen?
Ja. Isocyanate können berufsbedingte Atemwegserkrankungen verursachen, ohne dass spezifische IgE-Antikörper nachweisbar sind. Ein unauffälliger Befund schließt eine entsprechende Erkrankung nicht sicher aus.
Werden auch Formaldehyd und andere Industriechemikalien untersucht?
Das Panel enthält unter anderem Formaldehyd, Ethylenoxid, ausgewählte Isocyanate und Phthalsäureanhydrid als Untersuchungsparameter. Allerdings sind spezifische IgE-Verfahren nicht für jede chemische Verbindung gleichermaßen aussagekräftig. Ein positiver oder negativer Befund muss daher unter Berücksichtigung des jeweiligen Stoffes und der Beschwerden interpretiert werden.
Kann ich mit dem Test eine Kontaktallergie feststellen?
Nein. Kontaktallergien vom Spättyp, beispielsweise gegen bestimmte Handschuhbestandteile oder chemische Arbeitsstoffe, werden üblicherweise mit einem Epikutantest untersucht.
Kann der Test eine Schadstoffbelastung oder Vergiftung nachweisen?
Nein. Der Test bestimmt spezifische IgE-Antikörper und das Gesamt-IgE. Für die Untersuchung einer tatsächlichen chemischen Belastung oder Vergiftung sind andere diagnostische Verfahren erforderlich.
Was bedeutet das Gesamt-IgE?
Das Gesamt-IgE zeigt, wie viel Immunglobulin E insgesamt im Blut vorhanden ist. Der Wert ergänzt die spezifischen IgE-Bestimmungen und hilft dabei, das allergologische Gesamtbild besser einzuordnen. Ein erhöhter Gesamt-IgE-Wert kann auf eine verstärkte IgE-Aktivität hinweisen, sagt aber nicht, gegen welches Allergen eine Sensibilisierung besteht.
Wie erfolgt die Blutentnahme?
Sie können entweder einen Blutentnahmetermin bei uns in Cölbe wählen oder sich ein Probenentnahme-Kit zusenden lassen und die Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis durchführen lassen. Wenn Sie die Hausarztpraxis wählen möchten, klären Sie bitte vor der Bestellung, ob die Praxis dafür zur Verfügung steht.
Kann ich die Blutprobe selbst zu Hause entnehmen?
Nein. Für diese Untersuchung wird venöses Blut benötigt. Die Blutentnahme erfolgt entweder bei uns im Labor oder durch Ihre Hausarztpraxis.
Wie lange dauert die Untersuchung?
Die Untersuchung erfolgt innerhalb einer Woche nach Probeneingang im Labor, sofern die Probe für die Analyse geeignet und eindeutig zuordenbar ist.
Was ist, wenn mein Arbeitsstoff nicht aufgeführt ist?
Wenn Sie einen anderen Arbeitsstoff untersuchen lassen möchten oder nicht sicher sind, welcher Test für Ihre Fragestellung geeignet ist, senden Sie uns bitte vor der Bestellung eine Spezialanfrage. Wir prüfen, welche Untersuchungsmöglichkeiten für Ihre Fragestellung bestehen.





