,

Berufsallergie-Check Tierberufe & Tierhaltung

113,90 €

Gezielter IgE-Allergietest auf 20 Tierallergene und molekulare Allergenkomponenten für Menschen mit regelmäßigem beruflichem oder privatem Tierkontakt.

Untersucht werden spezifische IgE-Antikörper gegen ausgewählte Allergene von Katze, Hund, Pferd, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Maus, Ratte, Vögeln und Rind. Zusätzlich werden molekulare Komponenten von Katze, Hund und Pferd sowie standardmäßig das Gesamt-IgE bestimmt.

Die Untersuchung eignet sich bei Verdacht auf eine allergische Sensibilisierung gegen Tiere, insbesondere wenn während oder nach dem Tierkontakt regelmäßig Nasen-, Augen-, Haut- oder Atemwegsbeschwerden auftreten.

Probenentnahme: wahlweise Blutentnahme bei uns in Cölbe oder Probenentnahme-Kit für die venöse Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis.

Wenn Sie die Blutentnahme bei Ihrer Hausarztpraxis durchführen lassen möchten, klären Sie bitte vor der Bestellung, ob die Praxis dafür zur Verfügung steht.

Probe: venöses Blut / Serum
Umfang: 20 spezifische IgE-Bestimmungen + Gesamt-IgE
Bearbeitungszeit: innerhalb einer Woche nach Probeneingang im Labor
Befund: passwortgeschützte PDF per E-Mail

Lieferzeit: Bei Kitversand: Versand innerhalb von 2-4 Werktagen.

Berufsallergie-Check Tierberufe & Tierhaltung

Der Berufsallergie-Check Tierberufe & Tierhaltung untersucht spezifische IgE-Antikörper gegen 20 ausgewählte Tierallergene und molekulare Allergenkomponenten.

Die Untersuchung richtet sich insbesondere an Personen, die regelmäßig beruflich oder privat mit Tieren in Kontakt kommen und dabei allergieverdächtige Beschwerden entwickeln.

Dazu können beispielsweise Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase, juckende oder tränende Augen, Hautreaktionen, Husten oder andere Atemwegsbeschwerden während beziehungsweise nach dem Tierkontakt gehören.

Neben Gesamtextrakten verschiedener Tierarten werden ausgewählte molekulare Allergenkomponenten von Katze, Hund und Pferd untersucht. Dadurch lassen sich bestimmte Sensibilisierungsmuster differenzierter betrachten.

Zusätzlich bestimmen wir standardmäßig das Gesamt-IgE, um das allergologische Gesamtbild besser einordnen zu können.

Für wen kann die Untersuchung sinnvoll sein?

Die Untersuchung kann insbesondere sinnvoll sein bei:

  • Tierärzten und tiermedizinischen Fachangestellten
  • Beschäftigten in Tierheimen, Tierpensionen und der Tierpflege
  • Mitarbeitenden in Reitställen und anderen Tierhaltungsbetrieben
  • Beschäftigten im Zoofachhandel oder in der Vogelhaltung
  • Personen mit regelmäßigem Kontakt zu Nagetieren oder anderen Kleintieren
  • Menschen mit intensiver privater Tierhaltung und wiederkehrenden allergieverdächtigen Beschwerden
  • bereits bekannten Sensibilisierungen gegen Tiere, die mithilfe molekularer Allergenkomponenten genauer eingeordnet werden sollen

Die Untersuchung kann ergänzende Hinweise für eine ärztliche beziehungsweise arbeitsmedizinische Abklärung liefern.

Was wird untersucht?

Bestimmt werden spezifische IgE-Antikörper gegen folgende 20 Allergene und Allergenkomponenten:

Katze

  • Katzenschuppen
  • Fel d 1
  • Fel d 2
  • Fel d 4

Hund

  • Hundeschuppen
  • Can f 1
  • Can f 2
  • Can f 3
  • Can f 5

Pferd

  • Pferdeschuppen
  • Equ c 1

Kleintiere und Nagetiere

  • Kaninchen-Epithelien
  • Meerschweinchen-Epithelien
  • Hamster-Epithelien
  • Maus (Epithel-/Urin-/Serumproteine)
  • Ratte (Epithel-/Urin-/Serumproteine)

Vögel

  • Wellensittichfedern
  • Papageienfedern
  • Taubenfedern

Weitere Nutztiere

  • Rinderschuppen

Zusätzlich wird das Gesamt-IgE im Serum bestimmt.

Warum werden molekulare Allergenkomponenten untersucht?

Tierallergene bestehen aus unterschiedlichen Proteinen, gegen die das Immunsystem spezifische IgE-Antikörper bilden kann.

Bei einer Untersuchung mit Gesamtextrakten wird geprüft, ob eine Sensibilisierung gegen die darin enthaltenen Allergene nachweisbar ist.

Die zusätzliche Bestimmung einzelner molekularer Allergenkomponenten ermöglicht eine differenziertere Betrachtung.

So können beispielsweise die Katzenkomponenten Fel d 1, Fel d 2 und Fel d 4 oder die Hundekomponenten Can f 1, Can f 2, Can f 3 und Can f 5 unterschiedliche Informationen über das vorliegende Sensibilisierungsmuster liefern.

Einige dieser Proteine können auch bei anderen Tierarten vorkommen oder strukturelle Ähnlichkeiten aufweisen. Dadurch können Kreuzreaktionen entstehen, die bei der Interpretation von IgE-Befunden berücksichtigt werden müssen.

Die Komponentenbestimmung kann helfen, solche Zusammenhänge besser einzuordnen. Sie erlaubt jedoch nicht in jedem Fall eine eindeutige Zuordnung des tatsächlich beschwerdeauslösenden Tieres.

Was bedeutet das Gesamt-IgE?

Das Gesamt-IgE gibt an, wie viel Immunglobulin E insgesamt im Blut vorhanden ist. Es ergänzt die spezifischen IgE-Bestimmungen und hilft dabei, das allergologische Gesamtbild besser einzuordnen.

Ein erhöhter Gesamt-IgE-Wert kann auf eine generell verstärkte IgE-Aktivität hinweisen, sagt für sich allein aber noch nicht, gegen welches Allergen eine Sensibilisierung besteht. Umgekehrt schließt ein normaler Gesamt-IgE-Wert eine spezifische Allergiesensibilisierung nicht aus.

Der Wert wird deshalb zusätzlich bestimmt, um die einzelnen spezifischen IgE-Ergebnisse besser in einen übergeordneten Zusammenhang einordnen zu können. Entscheidend für die Frage, gegen welche Allergene eine Sensibilisierung besteht, bleiben die jeweiligen spezifischen IgE-Werte.

Probenentnahme

Für diese Untersuchung benötigen wir eine venöse Blutprobe.

Sie können zwischen zwei Möglichkeiten wählen.

Blutentnahme bei uns im ITMC-Labor

Sie wählen während der Bestellung einen Termin für die Blutentnahme in Cölbe. Unsere Blutentnahme-Sprechstunde findet mittwochs und freitags zwischen 14:00 und 16:00 Uhr statt. Für die Terminplanung gilt ein Vorlauf von mindestens einer Woche.

Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis

Alternativ senden wir Ihnen ein Probenentnahme-Kit mit den für die Untersuchung vorgesehenen Materialien und Unterlagen zu. Die venöse Blutentnahme wird anschließend durch Ihre Hausarztpraxis durchgeführt.

Bitte klären Sie vor der Bestellung mit Ihrer Hausarztpraxis, ob dort eine Blutentnahme mit dem von uns bereitgestellten Material durchgeführt werden kann.

So funktioniert die Untersuchung

Nach Ihrer Bestellung wählen Sie entweder einen Blutentnahmetermin bei uns oder den Versand des Probenentnahme-Kits.

Bei einer Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis nehmen Sie das zugesandte Kit zu Ihrem vereinbarten Termin mit. Anschließend wird die Probe entsprechend den beiliegenden Hinweisen an uns zurückgesendet.

Nach Eingang einer geeigneten und eindeutig zuordenbaren Probe bestimmen wir die spezifischen IgE-Antikörper gegen die enthaltenen Tierallergene und Allergenkomponenten sowie das Gesamt-IgE.

Bearbeitungszeit

Die Untersuchung erfolgt innerhalb einer Woche nach Probeneingang im Labor, sofern die Probe für die Analyse geeignet und eindeutig zuordenbar ist.

Was bedeutet ein auffälliger Befund?

Ein positiver spezifischer IgE-Wert zeigt zunächst eine Sensibilisierung gegen das betreffende Tierallergen beziehungsweise die untersuchte Allergenkomponente.

Wenn ein auffälliger Befund mit Beschwerden während entsprechender Tierkontakte zusammenfällt, kann dies einen wichtigen Hinweis für die weitere Abklärung liefern.

Ein positiver Wert beweist jedoch nicht automatisch, dass das betreffende Tier tatsächlich die Beschwerden verursacht.

Auch Kreuzreaktionen zwischen Allergenen unterschiedlicher Tierarten können eine Rolle spielen.

Für die Beurteilung sind deshalb die tatsächlichen Tierkontakte, die Art der Beschwerden, deren zeitlicher Verlauf und gegebenenfalls weitere ärztliche beziehungsweise allergologische Untersuchungen wichtig.

Was bedeutet ein unauffälliger Befund?

Ein unauffälliger Befund bedeutet, dass gegen die untersuchten Tierallergene und Komponenten keine entsprechende spezifische IgE-Sensibilisierung festgestellt wurde.

Dadurch werden jedoch nicht sämtliche möglichen Ursachen tierbezogener Beschwerden ausgeschlossen.

Andere, nicht untersuchte Tierallergene, Reizstoffe aus dem Arbeitsumfeld oder nicht IgE-vermittelte Mechanismen können ebenfalls eine Rolle spielen.

Bei anhaltenden Beschwerden ist deshalb auch bei unauffälligen Laborwerten eine ärztliche beziehungsweise arbeitsmedizinische Abklärung sinnvoll.

Muss ich bei einem positiven Befund den Tierkontakt vermeiden?

Nicht automatisch.

Eine nachgewiesene Sensibilisierung bedeutet nicht zwangsläufig, dass beim Kontakt mit der betreffenden Tierart tatsächlich Beschwerden auftreten.

Ob und in welchem Umfang Maßnahmen zur Verringerung der Allergenexposition erforderlich sind, hängt von der klinischen Bedeutung des Befundes, Ihren Beschwerden und der individuellen Situation ab.

Gerade bei beruflichem Tierkontakt sollte die Entscheidung über Veränderungen der Tätigkeit oder besondere Schutzmaßnahmen gemeinsam mit ärztlichen beziehungsweise arbeitsmedizinischen Fachpersonen getroffen werden.

Auch bei privater Tierhaltung sollte aus einem positiven Laborwert allein nicht abgeleitet werden, dass ein Tier abgegeben werden muss.

Kann der Test eine berufsbedingte Tierallergie oder Berufskrankheit nachweisen?

Die Untersuchung kann Hinweise auf spezifische IgE-Sensibilisierungen gegen ausgewählte Tierallergene liefern.

Sie kann jedoch weder eine berufsbedingte Erkrankung noch eine anerkannte Berufskrankheit allein bestätigen oder ausschließen.

Dafür sind gegebenenfalls weitere medizinische Untersuchungen und eine Bewertung des Zusammenhangs zwischen Beschwerden und beruflicher Exposition erforderlich.

Ihr Befund

Nach Abschluss der Untersuchung erhalten Sie Ihren Laborbefund als passwortgeschützte PDF-Datei per E-Mail.

Ihren persönlichen Befundcode erhalten Sie getrennt vom Befund. Bei einem zugesandten Probenentnahme-Kit befindet er sich auf dem persönlichen Anschreiben im Kit. Bei einer Blutentnahme bei uns erhalten Sie den Befundcode als Ausdruck vor Ort.

Wichtiger medizinischer Hinweis

Ein spezifischer IgE-Test weist Sensibilisierungen nach, stellt aber allein keine gesicherte klinische Allergiediagnose fest.

Bei wiederkehrenden Atemwegsbeschwerden während der Arbeit oder bei Tierkontakt, insbesondere bei Husten, pfeifender Atmung oder Atemnot, ist eine ärztliche beziehungsweise arbeitsmedizinische Abklärung wichtig.

Bei akuter schwerer Atemnot, Kreislaufproblemen oder anderen schweren allergischen Reaktionen ist unverzüglich medizinische Hilfe erforderlich.


FAQ

Welche Tierarten werden untersucht?

Das Panel umfasst 20 Allergene und Komponenten von Katze, Hund, Pferd, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Maus, Ratte, Wellensittich, Papagei, Taube und Rind. Zusätzlich bestimmen wir das Gesamt-IgE.

Was ist der Vorteil der molekularen Allergenkomponenten?

Neben Gesamtextrakten werden einzelne allergene Proteine von Katze, Hund und Pferd untersucht. Dadurch können Sensibilisierungsmuster genauer betrachtet und mögliche Kreuzreaktionen zwischen verschiedenen Tierarten besser eingeordnet werden.

Bedeutet ein positiver Wert, dass ich gegen die betreffende Tierart allergisch bin?

Nicht automatisch. Ein positiver spezifischer IgE-Wert weist zunächst auf eine Sensibilisierung hin. Ob diese tatsächlich für Ihre Beschwerden verantwortlich ist, muss zusammen mit Ihren Symptomen und den tatsächlichen Tierkontakten beurteilt werden.

Muss ich mein Haustier bei einem positiven Befund abgeben?

Nein, nicht allein aufgrund eines positiven Laborwertes. Ob Maßnahmen zur Verringerung der Allergenexposition notwendig sind, hängt von Ihren Beschwerden und der klinischen Bedeutung der Sensibilisierung ab.

Kann der Test eine beruflich bedingte Allergie nachweisen?

Der Test kann Hinweise auf spezifische IgE-Sensibilisierungen gegen beruflich relevante Tierallergene liefern. Ob eine berufsbedingte Erkrankung besteht, muss jedoch ärztlich beziehungsweise arbeitsmedizinisch beurteilt werden.

Was bedeutet das Gesamt-IgE?

Das Gesamt-IgE zeigt, wie viel Immunglobulin E insgesamt im Blut vorhanden ist. Der Wert ergänzt die spezifischen IgE-Bestimmungen und hilft dabei, das allergologische Gesamtbild besser einzuordnen. Ein erhöhter Gesamt-IgE-Wert kann auf eine verstärkte IgE-Aktivität hinweisen, sagt aber nicht, gegen welches Allergen eine Sensibilisierung besteht.

Wie erfolgt die Blutentnahme?

Sie können entweder einen Blutentnahmetermin bei uns in Cölbe wählen oder sich ein Probenentnahme-Kit zusenden lassen und die Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis durchführen lassen. Wenn Sie die Hausarztpraxis wählen möchten, klären Sie bitte vor der Bestellung, ob die Praxis dafür zur Verfügung steht.

Kann ich die Blutprobe selbst zu Hause entnehmen?

Nein. Für diese Untersuchung wird venöses Blut benötigt. Die Blutentnahme erfolgt entweder bei uns im Labor oder durch Ihre Hausarztpraxis.

Wie lange dauert die Untersuchung?

Die Untersuchung erfolgt innerhalb einer Woche nach Probeneingang im Labor, sofern die Probe für die Analyse geeignet und eindeutig zuordenbar ist.

Was ist, wenn ich mit einer Tierart arbeite, die nicht im Panel enthalten ist?

Wenn Sie regelmäßig mit weiteren Tierarten oder besonderen tierischen Materialien in Kontakt kommen, die nicht in diesem Panel enthalten sind, können Sie uns eine Spezialanfrage senden. Wir prüfen, ob eine passende ergänzende oder gezielte Untersuchung möglich ist.

Warenkorb

Vertrag widerrufen

Nach oben scrollen