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Berufsallergie-Check Holzverarbeitung & Schreinerei

89,90 €

Gezielter IgE-Allergietest auf 13 ausgewählte Holz- und Schimmelpilzallergene für Beschäftigte in der Holzverarbeitung.

Untersucht werden spezifische IgE-Antikörper gegen 11 Holzarten, darunter Buche, Eiche, Fichte, Kiefer, Rote Zeder und Teak, sowie zwei Schimmelpilze, die beispielsweise bei gelagertem oder feuchtem Holz eine Rolle spielen können. Zusätzlich bestimmen wir standardmäßig das Gesamt-IgE.

Die Untersuchung eignet sich bei Verdacht auf eine IgE-vermittelte Sensibilisierung, insbesondere wenn beim Sägen, Schleifen oder Bearbeiten bestimmter Holzarten regelmäßig Nasen-, Augen- oder Atemwegsbeschwerden auftreten.

Probenentnahme: wahlweise Blutentnahme bei uns in Cölbe oder Probenentnahme-Kit für die venöse Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis.

Wenn Sie die Blutentnahme bei Ihrer Hausarztpraxis durchführen lassen möchten, klären Sie bitte vor der Bestellung, ob die Praxis dafür zur Verfügung steht.

Probe: venöses Blut / Serum
Umfang: 13 spezifische IgE-Bestimmungen + Gesamt-IgE
Bearbeitungszeit: innerhalb einer Woche nach Probeneingang im Labor
Befund: passwortgeschützte PDF per E-Mail

Wichtiger Hinweis: Die Untersuchung erfasst IgE-vermittelte Sensibilisierungen. Reizende oder toxische Wirkungen von Holzstaub, Lacken, Lösungsmitteln und Klebstoffen werden damit nicht untersucht.

Lieferzeit: Bei Kitversand: Versand innerhalb von 2-4 Werktagen.

Berufsallergie-Check Holzverarbeitung & Schreinerei

Der Berufsallergie-Check Holzverarbeitung & Schreinerei untersucht spezifische IgE-Antikörper gegen 13 ausgewählte Holz- und Schimmelpilzallergene.

Die Untersuchung richtet sich insbesondere an Menschen, die regelmäßig mit Holz, Holzstäuben oder Holzwerkstoffen arbeiten und dabei allergieverdächtige Beschwerden entwickeln.

Dazu können beispielsweise Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase, juckende oder tränende Augen, Husten oder andere Atemwegsbeschwerden während beziehungsweise nach der Arbeit gehören.

Das Panel berücksichtigt 11 verschiedene Holzarten sowie zwei Schimmelpilze, die unter anderem im Zusammenhang mit feuchtem oder gelagertem Holz relevant sein können.

Zusätzlich bestimmen wir standardmäßig das Gesamt-IgE, um das allergologische Gesamtbild besser einordnen zu können.

Für wen kann die Untersuchung sinnvoll sein?

Die Untersuchung kann insbesondere sinnvoll sein bei:

  • Schreinern und Tischlern
  • Beschäftigten in Sägewerken und der Holzverarbeitung
  • Mitarbeitenden im Möbelbau, Innenausbau und der Restaurierung
  • Personen mit regelmäßigem Kontakt zu verschiedenen Holzarten und Holzstäuben
  • wiederkehrenden Nasen-, Augen- oder Atemwegsbeschwerden beim Sägen, Schleifen oder Bearbeiten von Holz
  • Beschwerden, die während bestimmter Tätigkeiten zunehmen und sich an arbeitsfreien Tagen oder im Urlaub bessern
  • Verdacht auf eine IgE-vermittelte Sensibilisierung gegen einzelne Holzarten oder Schimmelpilze

Die Untersuchung kann ergänzende Hinweise für eine ärztliche beziehungsweise arbeitsmedizinische Abklärung liefern.

Was wird untersucht?

Bestimmt werden spezifische IgE-Antikörper gegen folgende 13 Allergene:

Laub- und weitere Nutzhölzer

  • Ahorn
  • Buche
  • Eiche
  • Esche
  • Nussbaum
  • Ramin
  • Teak

Nadel- und Zedernhölzer

  • Fichte
  • Kiefer
  • Rote Zeder
  • Tanne

Schimmelpilze

  • Aspergillus fumigatus
  • Cladosporium herbarum

Zusätzlich wird das Gesamt-IgE im Serum bestimmt.

Warum werden unterschiedliche Holzarten untersucht?

In der Holzverarbeitung kommen häufig verschiedene Holzarten zum Einsatz, die sich in ihrer Zusammensetzung und ihren enthaltenen Proteinen unterscheiden.

Bei einer IgE-vermittelten Sensibilisierung können spezifische Antikörper gegen bestimmte Bestandteile einzelner Holzarten gebildet werden.

Die Untersuchung mehrerer Holzarten kann deshalb sinnvoll sein, wenn Beschwerden beim Umgang mit unterschiedlichen Hölzern auftreten oder nicht eindeutig einer bestimmten Holzart zugeordnet werden können.

Das Panel berücksichtigt sowohl häufig verwendete heimische Hölzer als auch verschiedene Tropen- und Spezialhölzer.

Ergänzend werden zwei Schimmelpilzallergene untersucht, da bei der Verarbeitung und Lagerung von Holz auch entsprechende biologische Belastungen vorkommen können.

Die Untersuchung umfasst jedoch ausschließlich die aufgeführten Allergene und ersetzt keine umfassende Analyse der tatsächlich am Arbeitsplatz vorkommenden Stoffe.

Was ist der Unterschied zwischen einer Holzstauballergie und einer Reizwirkung durch Holzstaub?

Nicht jede Beschwerde beim Umgang mit Holzstaub wird durch eine Allergie verursacht.

Holzstaub kann die Schleimhäute und Atemwege auch unabhängig von einer IgE-vermittelten Sensibilisierung reizen. Dies kann beispielsweise zu Husten, Nasenbeschwerden oder anderen Atemwegsproblemen führen.

Bei einer IgE-vermittelten Allergie reagiert das Immunsystem dagegen auf bestimmte allergene Bestandteile.

Unser Test untersucht spezifische IgE-Antikörper gegen die enthaltenen Holz- und Schimmelpilzallergene. Er kann dadurch Hinweise auf eine entsprechende Sensibilisierung liefern.

Reizende, toxische oder andere nicht IgE-vermittelte Wirkungen von Holzstaub werden durch diesen Test nicht erfasst.

Auch Beschwerden durch Lacke, Holzschutzmittel, Lösungsmittel oder Klebstoffe können andere Ursachen haben und erfordern gegebenenfalls eine gesonderte Untersuchung.

Was bedeutet das Gesamt-IgE?

Das Gesamt-IgE gibt an, wie viel Immunglobulin E insgesamt im Blut vorhanden ist. Es ergänzt die spezifischen IgE-Bestimmungen und hilft dabei, das allergologische Gesamtbild besser einzuordnen.

Ein erhöhter Gesamt-IgE-Wert kann auf eine generell verstärkte IgE-Aktivität hinweisen, sagt für sich allein aber noch nicht, gegen welches Allergen eine Sensibilisierung besteht. Umgekehrt schließt ein normaler Gesamt-IgE-Wert eine spezifische Allergiesensibilisierung nicht aus.

Der Wert wird deshalb zusätzlich bestimmt, um die einzelnen spezifischen IgE-Ergebnisse besser in einen übergeordneten Zusammenhang einordnen zu können. Entscheidend für die Frage, gegen welche Allergene eine Sensibilisierung besteht, bleiben die jeweiligen spezifischen IgE-Werte.

Probenentnahme

Für diese Untersuchung benötigen wir eine venöse Blutprobe.

Sie können zwischen zwei Möglichkeiten wählen.

Blutentnahme bei uns im ITMC-Labor

Sie wählen während der Bestellung einen Termin für die Blutentnahme in Cölbe. Unsere Blutentnahme-Sprechstunde findet mittwochs und freitags zwischen 14:00 und 16:00 Uhr statt. Für die Terminplanung gilt ein Vorlauf von mindestens einer Woche.

Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis

Alternativ senden wir Ihnen ein Probenentnahme-Kit mit den für die Untersuchung vorgesehenen Materialien und Unterlagen zu. Die venöse Blutentnahme wird anschließend durch Ihre Hausarztpraxis durchgeführt.

Bitte klären Sie vor der Bestellung mit Ihrer Hausarztpraxis, ob dort eine Blutentnahme mit dem von uns bereitgestellten Material durchgeführt werden kann.

So funktioniert die Untersuchung

Nach Ihrer Bestellung wählen Sie entweder einen Blutentnahmetermin bei uns oder den Versand des Probenentnahme-Kits.

Bei einer Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis nehmen Sie das zugesandte Kit zu Ihrem vereinbarten Termin mit. Anschließend wird die Probe entsprechend den beiliegenden Hinweisen an uns zurückgesendet.

Nach Eingang einer geeigneten und eindeutig zuordenbaren Probe bestimmen wir die spezifischen IgE-Antikörper gegen die enthaltenen Holz- und Schimmelpilzallergene sowie das Gesamt-IgE.

Bearbeitungszeit

Die Untersuchung erfolgt innerhalb einer Woche nach Probeneingang im Labor, sofern die Probe für die Analyse geeignet und eindeutig zuordenbar ist.

Was bedeutet ein auffälliger Befund?

Ein positiver spezifischer IgE-Wert zeigt zunächst eine Sensibilisierung gegen das betreffende Allergen.

Wenn ein auffälliger Befund mit Beschwerden beim Umgang mit einer entsprechenden Holzart zusammenfällt, kann dies einen wichtigen Hinweis für die weitere Abklärung liefern.

Ein positiver Wert beweist jedoch nicht automatisch, dass das betreffende Holz tatsächlich Ihre Beschwerden verursacht.

Für die Beurteilung sind insbesondere die verwendeten Holzarten, die ausgeübten Tätigkeiten, das Ausmaß des Stoffkontakts und der zeitliche Verlauf der Beschwerden wichtig.

Die Ergebnisse sollten deshalb zusammen mit Ihrer medizinischen Vorgeschichte und gegebenenfalls weiteren ärztlichen beziehungsweise arbeitsmedizinischen Untersuchungen bewertet werden.

Was bedeutet ein unauffälliger Befund?

Ein unauffälliges Ergebnis bedeutet, dass gegen die untersuchten Allergene keine entsprechende spezifische IgE-Sensibilisierung festgestellt wurde.

Dadurch werden jedoch nicht sämtliche möglichen Ursachen Ihrer Beschwerden ausgeschlossen.

Holzstaub, Lacke, Lösungsmittel, Klebstoffe und andere Arbeitsstoffe können beispielsweise Beschwerden verursachen, ohne dass eine spezifische IgE-Sensibilisierung besteht.

Auch andere, nicht untersuchte Allergene oder Erkrankungen können eine Rolle spielen.

Bei anhaltenden Beschwerden ist daher auch bei unauffälligen IgE-Werten eine ärztliche beziehungsweise arbeitsmedizinische Abklärung sinnvoll.

Kann der Test eine berufsbedingte Erkrankung oder Berufskrankheit nachweisen?

Die Untersuchung kann Hinweise auf spezifische IgE-Sensibilisierungen gegen ausgewählte Holz- und Schimmelpilzallergene liefern.

Sie kann jedoch weder eine berufsbedingte Erkrankung noch eine anerkannte Berufskrankheit allein bestätigen oder ausschließen.

Dafür sind gegebenenfalls weitere medizinische Untersuchungen und eine arbeitsmedizinische Bewertung des Zusammenhangs zwischen Beschwerden und beruflicher Exposition erforderlich.

Der Test dient auch nicht dazu, die gesundheitlichen Risiken einer Holzstaubbelastung insgesamt zu bewerten oder die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz zu überprüfen.

Ihr Befund

Nach Abschluss der Untersuchung erhalten Sie Ihren Laborbefund als passwortgeschützte PDF-Datei per E-Mail.

Ihren persönlichen Befundcode erhalten Sie getrennt vom Befund. Bei einem zugesandten Probenentnahme-Kit befindet er sich auf dem persönlichen Anschreiben im Kit. Bei einer Blutentnahme bei uns erhalten Sie den Befundcode als Ausdruck vor Ort.

Wichtiger medizinischer Hinweis

Ein spezifischer IgE-Test weist Sensibilisierungen nach, stellt aber allein keine gesicherte klinische Allergiediagnose fest.

Bei wiederkehrenden Atemwegsbeschwerden während der Arbeit, insbesondere bei Husten, pfeifender Atmung oder Atemnot, ist eine ärztliche beziehungsweise arbeitsmedizinische Abklärung wichtig.

Ein negativer IgE-Befund bedeutet nicht, dass der Umgang mit Holzstaub oder anderen Arbeitsstoffen gesundheitlich unbedenklich ist. Die geltenden Arbeitsschutzmaßnahmen sind unabhängig vom Untersuchungsergebnis einzuhalten.

Bei akuter schwerer Atemnot oder anderen schweren Beschwerden ist unverzüglich medizinische Hilfe erforderlich.


FAQ

Welche Holzarten werden untersucht?

Das Panel umfasst 11 ausgewählte Holzarten: Ahorn, Buche, Eiche, Esche, Fichte, Kiefer, Nussbaum, Ramin, Rote Zeder, Tanne und Teak. Zusätzlich werden zwei Schimmelpilzallergene und das Gesamt-IgE untersucht.

Kann der Test feststellen, ob ich gegen Holzstaub allergisch bin?

Der Test kann spezifische IgE-Sensibilisierungen gegen ausgewählte Holzallergene nachweisen. Ob diese tatsächlich für Ihre Beschwerden beim Umgang mit Holzstaub verantwortlich sind, muss zusammen mit Ihren Symptomen und der beruflichen Exposition beurteilt werden.

Was ist der Unterschied zwischen einer Holzstauballergie und einer Reizung durch Holzstaub?

Bei einer IgE-vermittelten Allergie reagiert das Immunsystem auf bestimmte Allergene. Holzstaub kann jedoch auch ohne allergische Sensibilisierung die Schleimhäute und Atemwege reizen. Solche Reizwirkungen werden durch den spezifischen IgE-Test nicht erfasst.

Werden auch Lacke, Klebstoffe oder Lösungsmittel untersucht?

Nein. Das Panel untersucht ausschließlich die angegebenen Holz- und Schimmelpilzallergene. Beschwerden durch Lacke, Klebstoffe oder Lösungsmittel können andere Ursachen haben und erfordern gegebenenfalls eine gesonderte Abklärung.

Bedeutet ein positiver Wert, dass ich eine bestimmte Holzart nicht mehr verarbeiten darf?

Nicht automatisch. Ein positiver spezifischer IgE-Wert zeigt zunächst eine Sensibilisierung. Ob daraus besondere Schutzmaßnahmen oder Änderungen Ihrer Tätigkeit folgen, muss unter Berücksichtigung Ihrer Beschwerden und der Arbeitsbedingungen ärztlich beziehungsweise arbeitsmedizinisch beurteilt werden.

Kann der Test eine Berufskrankheit nachweisen?

Nein, nicht allein. Der Test kann Hinweise auf IgE-vermittelte Sensibilisierungen liefern. Die Feststellung einer berufsbedingten Erkrankung erfordert jedoch eine weiterführende medizinische und arbeitsmedizinische Beurteilung.

Was bedeutet das Gesamt-IgE?

Das Gesamt-IgE zeigt, wie viel Immunglobulin E insgesamt im Blut vorhanden ist. Der Wert ergänzt die spezifischen IgE-Bestimmungen und hilft dabei, das allergologische Gesamtbild besser einzuordnen. Ein erhöhter Gesamt-IgE-Wert kann auf eine verstärkte IgE-Aktivität hinweisen, sagt aber nicht, gegen welches Allergen eine Sensibilisierung besteht.

Wie erfolgt die Blutentnahme?

Sie können entweder einen Blutentnahmetermin bei uns in Cölbe wählen oder sich ein Probenentnahme-Kit zusenden lassen und die Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis durchführen lassen. Wenn Sie die Hausarztpraxis wählen möchten, klären Sie bitte vor der Bestellung, ob die Praxis dafür zur Verfügung steht.

Kann ich die Blutprobe selbst zu Hause entnehmen?

Nein. Für diese Untersuchung wird venöses Blut benötigt. Die Blutentnahme erfolgt entweder bei uns im Labor oder durch Ihre Hausarztpraxis.

Wie lange dauert die Untersuchung?

Die Untersuchung erfolgt innerhalb einer Woche nach Probeneingang im Labor, sofern die Probe für die Analyse geeignet und eindeutig zuordenbar ist.

Was ist, wenn ich mit anderen Holzarten oder besonderen Materialien arbeite?

Wenn Sie regelmäßig mit Holzarten oder Arbeitsstoffen in Kontakt kommen, die nicht im Panel enthalten sind, können Sie uns eine Spezialanfrage senden. Wir prüfen, ob eine passende ergänzende oder gezielte Untersuchung möglich ist.

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