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Berufsallergie-Check Bäckerei & Mehlstaub

94,90 €

Gezielter IgE-Allergietest auf 14 typische Allergene aus Bäckereien, Mühlen und der Lebensmittelverarbeitung.

Untersucht werden spezifische IgE-Antikörper gegen ausgewählte Getreidemehle, Backzutaten, Alpha-Amylase, Getreidestäube, Vorratsmilben, Bäckerhefe und einen Schimmelpilz. Zusätzlich bestimmen wir standardmäßig das Gesamt-IgE.

Die Untersuchung eignet sich bei Verdacht auf eine arbeitsplatzbezogene allergische Sensibilisierung, beispielsweise wenn beim Umgang mit Mehl, Backmischungen oder trockenen Zutaten regelmäßig Atemwegs-, Nasen- oder Augenbeschwerden auftreten.

Probenentnahme: wahlweise Blutentnahme bei uns in Cölbe oder Probenentnahme-Kit für die venöse Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis.

Wenn Sie die Blutentnahme bei Ihrer Hausarztpraxis durchführen lassen möchten, klären Sie bitte vor der Bestellung, ob die Praxis dafür zur Verfügung steht.

Probe: venöses Blut / Serum
Umfang: 14 spezifische IgE-Bestimmungen + Gesamt-IgE
Bearbeitungszeit: innerhalb einer Woche nach Probeneingang im Labor
Befund: passwortgeschützte PDF per E-Mail

Lieferzeit: Bei Kitversand: Versand innerhalb von 2-4 Werktagen.

Berufsallergie-Check Bäckerei & Mehlstaub

Der Berufsallergie-Check Bäckerei & Mehlstaub untersucht spezifische IgE-Antikörper gegen 14 ausgewählte Allergene aus Getreidemehlen, Backzutaten, Enzymen, Getreidestäuben und typischen Arbeitsumgebungen der Lebensmittelverarbeitung.

Die Untersuchung richtet sich insbesondere an Personen, die beim Umgang mit Mehl, Backmischungen oder anderen trockenen Zutaten Beschwerden entwickeln und bei denen eine IgE-vermittelte allergische Sensibilisierung als mögliche Ursache infrage kommt.

Dazu können beispielsweise Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase, juckende Augen, Husten oder andere Atemwegsbeschwerden während oder nach der Arbeit gehören.

Zusätzlich bestimmen wir standardmäßig das Gesamt-IgE, um das allergologische Gesamtbild besser einordnen zu können.

Für wen kann die Untersuchung sinnvoll sein?

Die Untersuchung kann insbesondere sinnvoll sein bei:

  • Beschäftigten in Bäckereien, Konditoreien, Mühlen und der Lebensmittelherstellung
  • wiederkehrenden Nasen-, Augen- oder Atemwegsbeschwerden beim Umgang mit Mehl oder Backzutaten
  • Verdacht auf eine Sensibilisierung gegen Getreidemehle, Backenzyme oder Vorratsmilben
  • Beschwerden, die während der Arbeit zunehmen und sich an arbeitsfreien Tagen oder im Urlaub bessern
  • ergänzender laborchemischer Abklärung bei Verdacht auf eine arbeitsplatzbezogene Soforttyp-Allergie

Was wird untersucht?

Bestimmt werden spezifische IgE-Antikörper gegen folgende 14 Allergene:

Getreidemehle und Backzutaten

  • Weizenmehl
  • Roggenmehl
  • Gerstenmehl
  • Hafermehl
  • Dinkelmehl
  • Gluten / Gliadin
  • Sesam
  • Sojabohne
  • Bäckerhefe

Backenzyme

  • Alpha-Amylase

Getreide- und Arbeitsstäube

  • Dreschstaub

Vorratsmilben

  • Acarus siro
  • Lepidoglyphus destructor

Schimmelpilze

  • Aspergillus fumigatus

Zusätzlich wird das Gesamt-IgE im Serum bestimmt.

Warum werden unterschiedliche Arbeitsstoffe untersucht?

In Bäckereien, Konditoreien und der Lebensmittelverarbeitung kommen Beschäftigte häufig gleichzeitig mit unterschiedlichen Stoffen in Kontakt.

Neben den Getreidemehlen selbst können beispielsweise Backenzyme, weitere Zutaten, Getreidestäube oder Vorratsmilben bei einer IgE-vermittelten Sensibilisierung eine Rolle spielen.

Besonders bei Beschwerden während der Arbeit ist es deshalb hilfreich, nicht ausschließlich Weizen- oder Roggenmehl zu untersuchen, sondern weitere typische Allergene aus dem Arbeitsumfeld einzubeziehen.

Das Panel bietet eine gezielte labordiagnostische Untersuchung dieser ausgewählten Stoffe. Es erfasst jedoch nicht sämtliche möglichen Allergene, Reizstoffe oder anderen gesundheitlichen Belastungen am Arbeitsplatz.

Was bedeutet das Gesamt-IgE?

Das Gesamt-IgE gibt an, wie viel Immunglobulin E insgesamt im Blut vorhanden ist. Es ergänzt die spezifischen IgE-Bestimmungen und hilft dabei, das allergologische Gesamtbild besser einzuordnen.

Ein erhöhter Gesamt-IgE-Wert kann auf eine generell verstärkte IgE-Aktivität hinweisen, sagt für sich allein aber noch nicht, gegen welches Allergen eine Sensibilisierung besteht. Umgekehrt schließt ein normaler Gesamt-IgE-Wert eine spezifische Allergiesensibilisierung nicht aus.

Der Wert wird deshalb zusätzlich bestimmt, um die einzelnen spezifischen IgE-Ergebnisse besser in einen übergeordneten Zusammenhang einordnen zu können. Entscheidend für die Frage, gegen welche Allergene eine Sensibilisierung besteht, bleiben die jeweiligen spezifischen IgE-Werte.

Probenentnahme

Für diese Untersuchung benötigen wir eine venöse Blutprobe.

Sie können zwischen zwei Möglichkeiten wählen.

Blutentnahme bei uns im ITMC-Labor

Sie wählen während der Bestellung einen Termin für die Blutentnahme in Cölbe. Unsere Blutentnahme-Sprechstunde findet mittwochs und freitags zwischen 14:00 und 16:00 Uhr statt. Für die Terminplanung gilt ein Vorlauf von mindestens einer Woche.

Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis

Alternativ senden wir Ihnen ein Probenentnahme-Kit mit den für die Untersuchung vorgesehenen Materialien und Unterlagen zu. Die venöse Blutentnahme wird anschließend durch Ihre Hausarztpraxis durchgeführt.

Bitte klären Sie vor der Bestellung mit Ihrer Hausarztpraxis, ob dort eine Blutentnahme mit dem von uns bereitgestellten Material durchgeführt werden kann.

So funktioniert die Untersuchung

Nach Ihrer Bestellung wählen Sie entweder einen Blutentnahmetermin bei uns oder den Versand des Probenentnahme-Kits.

Bei einer Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis nehmen Sie das zugesandte Kit zu Ihrem vereinbarten Termin mit. Anschließend wird die Probe entsprechend den beiliegenden Hinweisen an uns zurückgesendet.

Nach Eingang einer geeigneten und eindeutig zuordenbaren Probe bestimmen wir die spezifischen IgE-Antikörper gegen die enthaltenen Allergene sowie das Gesamt-IgE.

Bearbeitungszeit

Die Untersuchung erfolgt innerhalb einer Woche nach Probeneingang im Labor, sofern die Probe für die Analyse geeignet und eindeutig zuordenbar ist.

Was bedeutet ein auffälliger Befund?

Ein positiver spezifischer IgE-Wert zeigt zunächst eine Sensibilisierung gegen das betreffende Allergen.

Wenn ein auffälliger Befund mit Beschwerden während entsprechender Tätigkeiten zusammenfällt, kann dies einen wichtigen Hinweis für die weitere Abklärung liefern.

Ein erhöhter spezifischer IgE-Wert beweist jedoch nicht automatisch, dass die Beschwerden durch den betreffenden Arbeitsstoff verursacht werden oder dass eine anerkannte Berufskrankheit vorliegt.

Für die Beurteilung sind insbesondere die ausgeübten Tätigkeiten, die tatsächlichen Stoffkontakte, der zeitliche Beschwerdeverlauf und gegebenenfalls weitere ärztliche beziehungsweise arbeitsmedizinische Untersuchungen wichtig.

Was bedeutet ein unauffälliger Befund?

Ein unauffälliges Ergebnis bedeutet, dass gegen die untersuchten Allergene keine entsprechende spezifische IgE-Sensibilisierung festgestellt wurde.

Dadurch werden jedoch nicht sämtliche möglichen Ursachen arbeitsplatzbezogener Beschwerden ausgeschlossen.

Mehl- und andere Arbeitsstäube können beispielsweise auch unspezifische Reizwirkungen entfalten. Ebenso können nicht untersuchte Allergene, andere Mechanismen oder Erkrankungen eine Rolle spielen.

Bei anhaltenden Beschwerden ist daher auch bei unauffälligen IgE-Werten eine ärztliche beziehungsweise arbeitsmedizinische Abklärung sinnvoll.

Kann der Test eine Bäckerasthma-Erkrankung oder Berufskrankheit nachweisen?

Die Untersuchung kann spezifische IgE-Sensibilisierungen gegen ausgewählte berufstypische Allergene nachweisen und damit wichtige Hinweise für die weitere Diagnostik liefern.

Sie kann jedoch weder ein berufsbedingtes Asthma noch eine anerkannte Berufskrankheit allein bestätigen oder ausschließen.

Hierfür sind zusätzliche Untersuchungen sowie eine medizinische Bewertung des Zusammenhangs zwischen den Beschwerden und der beruflichen Exposition erforderlich.

Ihr Befund

Nach Abschluss der Untersuchung erhalten Sie Ihren Laborbefund als passwortgeschützte PDF-Datei per E-Mail.

Ihren persönlichen Befundcode erhalten Sie getrennt vom Befund. Bei einem zugesandten Probenentnahme-Kit befindet er sich auf dem persönlichen Anschreiben im Kit. Bei einer Blutentnahme bei uns erhalten Sie den Befundcode als Ausdruck vor Ort.

Wichtiger medizinischer Hinweis

Ein spezifischer IgE-Test weist Sensibilisierungen nach, stellt aber allein keine gesicherte klinische Allergiediagnose fest.

Bei wiederkehrenden Atemwegsbeschwerden während der Arbeit, insbesondere bei Husten, pfeifender Atmung oder Atemnot, ist eine ärztliche beziehungsweise arbeitsmedizinische Abklärung wichtig.

Bei akuter schwerer Atemnot oder anderen schweren Beschwerden ist unverzüglich medizinische Hilfe erforderlich.


FAQ

Welche Stoffe werden beim Berufsallergie-Check Bäckerei & Mehlstaub untersucht?

Das Panel umfasst 14 ausgewählte Allergene aus Getreidemehlen, Backzutaten, Alpha-Amylase, Getreidestäuben, Vorratsmilben und einem Schimmelpilz. Zusätzlich bestimmen wir das Gesamt-IgE.

Was ist der Vorteil dieses Tests gegenüber einem einfachen Weizen-Allergietest?

In Bäckereien und der Lebensmittelverarbeitung kommen verschiedene Allergene als mögliche Auslöser infrage. Deshalb untersucht dieses Panel nicht nur Weizenmehl, sondern unter anderem weitere Getreidemehle, Backenzyme, Zutaten, Getreidestäube und Vorratsmilben.

Kann der Test feststellen, ob ich an Bäckerasthma leide?

Nicht allein. Der Test kann Hinweise auf eine spezifische IgE-Sensibilisierung gegen berufstypische Allergene liefern. Für die Diagnose eines berufsbedingten Asthmas sind jedoch weitere ärztliche beziehungsweise arbeitsmedizinische Untersuchungen erforderlich.

Bedeutet ein positiver Wert automatisch, dass meine Beschwerden durch meine Arbeit entstehen?

Nein. Ein positiver spezifischer IgE-Wert zeigt zunächst eine Sensibilisierung. Ob diese tatsächlich für Ihre Beschwerden verantwortlich ist, muss zusammen mit Ihren Tätigkeiten, Stoffkontakten und dem zeitlichen Beschwerdeverlauf beurteilt werden.

Kann ich mit diesem Test eine Zöliakie feststellen?

Nein. Obwohl das Panel auch spezifisches IgE gegen Gluten/Gliadin untersucht, handelt es sich nicht um eine Zöliakiediagnostik. Zöliakie beruht auf einem anderen immunologischen Mechanismus und erfordert andere Untersuchungen.

Was bedeutet das Gesamt-IgE?

Das Gesamt-IgE zeigt, wie viel Immunglobulin E insgesamt im Blut vorhanden ist. Der Wert ergänzt die spezifischen IgE-Bestimmungen und hilft dabei, das allergologische Gesamtbild besser einzuordnen. Ein erhöhter Gesamt-IgE-Wert kann auf eine verstärkte IgE-Aktivität hinweisen, sagt aber nicht, gegen welches Allergen eine Sensibilisierung besteht.

Wie erfolgt die Blutentnahme?

Sie können entweder einen Blutentnahmetermin bei uns in Cölbe wählen oder sich ein Probenentnahme-Kit zusenden lassen und die Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis durchführen lassen. Wenn Sie die Hausarztpraxis wählen möchten, klären Sie bitte vor der Bestellung, ob die Praxis dafür zur Verfügung steht.

Kann ich die Blutprobe selbst zu Hause entnehmen?

Nein. Für diese Untersuchung wird venöses Blut benötigt. Die Blutentnahme erfolgt entweder bei uns im Labor oder durch Ihre Hausarztpraxis.

Wie lange dauert die Untersuchung?

Die Untersuchung erfolgt innerhalb einer Woche nach Probeneingang im Labor, sofern die Probe für die Analyse geeignet und eindeutig zuordenbar ist.

Was ist, wenn ich mit anderen Stoffen oder Backzusätzen arbeite?

Wenn Ihre berufliche Tätigkeit besondere Arbeitsstoffe, Enzyme, Zusatzstoffe oder andere Materialien umfasst, die nicht in diesem Panel enthalten sind, können Sie uns eine Spezialanfrage senden. Wir prüfen, ob eine passende ergänzende oder gezielte Untersuchung möglich ist.

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