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Milch & Ei Komponenten-Check

68,90 €

Gezielter IgE-Allergietest auf Kuhmilch und Hühnerei mit 8 Allergenen und molekularen Allergenkomponenten.

Untersucht werden spezifische IgE-Antikörper gegen Kuhmilch, Eiklar, Eigelb sowie ausgewählte Milch- und Eiproteine, darunter Casein, Alpha-Lactalbumin, Beta-Lactoglobulin, Ovalbumin und Ovomucoid. Zusätzlich bestimmen wir standardmäßig das Gesamt-IgE.

Die Untersuchung eignet sich bei Verdacht auf eine IgE-vermittelte Allergie gegen Milch oder Ei und ermöglicht durch die Komponentenbestimmung eine differenziertere Einordnung von Sensibilisierungsmustern.

Probenentnahme: wahlweise Blutentnahme bei uns in Cölbe oder Probenentnahme-Kit für die venöse Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis.

Wenn Sie die Blutentnahme bei Ihrer Hausarztpraxis durchführen lassen möchten, klären Sie bitte vor der Bestellung, ob die Praxis dafür zur Verfügung steht.

Probe: venöses Blut / Serum
Umfang: 8 spezifische IgE-Bestimmungen + Gesamt-IgE
Bearbeitungszeit: innerhalb einer Woche nach Probeneingang im Labor
Befund: passwortgeschützte PDF per E-Mail

Lieferzeit: Bei Kitversand: Versand innerhalb von 2-4 Werktagen.

Milch & Ei Komponenten-Check

Der Milch & Ei Komponenten-Check untersucht spezifische IgE-Antikörper gegen 8 ausgewählte Allergene und molekulare Allergenkomponenten aus Kuhmilch und Hühnerei.

Neben den Gesamtextrakten werden einzelne allergene Proteine untersucht. Dadurch lassen sich Sensibilisierungen differenzierter betrachten als bei einer alleinigen Bestimmung von IgE gegen Kuhmilch oder Hühnerei.

Zusätzlich bestimmen wir standardmäßig das Gesamt-IgE, um das allergologische Gesamtbild besser einordnen zu können.

Für wen kann die Untersuchung sinnvoll sein?

Die Untersuchung kann insbesondere sinnvoll sein bei:

  • Verdacht auf eine IgE-vermittelte Allergie gegen Kuhmilch oder Hühnerei
  • wiederkehrenden Beschwerden kurz nach dem Verzehr von Milchprodukten, Ei oder eihaltigen Lebensmitteln
  • bereits bekannten auffälligen spezifischen IgE-Werten gegen Milch oder Ei
  • dem Wunsch nach einer differenzierteren Einordnung bestehender Sensibilisierungen
  • ergänzender laborchemischer Abklärung im Rahmen einer ärztlichen Allergiediagnostik

Die Untersuchung kann auch bei Kindern sinnvoll sein. Gerade bei Kindern sollten die Ergebnisse im Zusammenhang mit Beschwerden, Ernährung und bisheriger medizinischer Vorgeschichte ärztlich beurteilt werden.

Was wird untersucht?

Bestimmt werden spezifische IgE-Antikörper gegen folgende 8 Allergene und Allergenkomponenten:

Hühnerei

  • Eiklar
  • Eigelb
  • Ovalbumin
  • Ovomucoid

Kuhmilch

  • Kuhmilch / Milcheiweiß
  • Alpha-Lactalbumin
  • Beta-Lactoglobulin
  • Casein

Zusätzlich wird das Gesamt-IgE im Serum bestimmt.

Warum werden Allergenkomponenten untersucht?

Kuhmilch und Hühnerei enthalten verschiedene Proteine, die bei einer IgE-vermittelten Allergie eine Rolle spielen können.

Bei der Untersuchung von Gesamtextrakten wird geprüft, ob spezifische IgE-Antikörper gegen die enthaltenen Allergene nachweisbar sind. Die zusätzliche Bestimmung einzelner Allergenkomponenten liefert genauere Informationen darüber, gegen welche Proteine eine Sensibilisierung besteht.

Einzelne Proteine unterscheiden sich beispielsweise in ihrer Hitzestabilität. So können Komponenten wie Ovomucoid bei der allergologischen Einordnung zusätzliche Hinweise liefern.

Aus einem einzelnen Komponentenwert lässt sich jedoch nicht zuverlässig ableiten, ob gekochte, gebackene oder anderweitig erhitzte Milch- beziehungsweise Eiprodukte vertragen werden. Eine solche Beurteilung gehört in die ärztliche Allergiediagnostik.

Was bedeutet das Gesamt-IgE?

Das Gesamt-IgE gibt an, wie viel Immunglobulin E insgesamt im Blut vorhanden ist. Es ergänzt die spezifischen IgE-Bestimmungen und hilft dabei, das allergologische Gesamtbild besser einzuordnen.

Ein erhöhter Gesamt-IgE-Wert kann auf eine generell verstärkte IgE-Aktivität hinweisen, sagt für sich allein aber noch nicht, gegen welches Allergen eine Sensibilisierung besteht. Umgekehrt schließt ein normaler Gesamt-IgE-Wert eine spezifische Allergiesensibilisierung nicht aus.

Der Wert wird deshalb zusätzlich bestimmt, um die einzelnen spezifischen IgE-Ergebnisse besser in einen übergeordneten Zusammenhang einordnen zu können. Entscheidend für die Frage, gegen welche Allergene eine Sensibilisierung besteht, bleiben die jeweiligen spezifischen IgE-Werte.

Probenentnahme

Für diese Untersuchung benötigen wir eine venöse Blutprobe.

Sie können zwischen zwei Möglichkeiten wählen.

Blutentnahme bei uns im ITMC-Labor

Sie wählen während der Bestellung einen Termin für die Blutentnahme in Cölbe. Unsere Blutentnahme-Sprechstunde findet mittwochs und freitags zwischen 14:00 und 16:00 Uhr statt. Für die Terminplanung gilt ein Vorlauf von mindestens einer Woche.

Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis

Alternativ senden wir Ihnen ein Probenentnahme-Kit mit den für die Untersuchung vorgesehenen Materialien und Unterlagen zu. Die venöse Blutentnahme wird anschließend durch Ihre Hausarztpraxis durchgeführt.

Bitte klären Sie vor der Bestellung mit Ihrer Hausarztpraxis, ob dort eine Blutentnahme mit dem von uns bereitgestellten Material durchgeführt werden kann.

So funktioniert die Untersuchung

Nach Ihrer Bestellung wählen Sie entweder einen Blutentnahmetermin bei uns oder den Versand des Probenentnahme-Kits.

Bei einer Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis nehmen Sie das zugesandte Kit zu Ihrem vereinbarten Termin mit. Anschließend wird die Probe entsprechend den beiliegenden Hinweisen an uns zurückgesendet.

Nach Eingang einer geeigneten und eindeutig zuordenbaren Probe bestimmen wir die spezifischen IgE-Antikörper gegen die enthaltenen Milch- und Eiallergene sowie das Gesamt-IgE.

Bearbeitungszeit

Die Untersuchung erfolgt innerhalb einer Woche nach Probeneingang im Labor, sofern die Probe für die Analyse geeignet und eindeutig zuordenbar ist.

Was bedeutet ein auffälliger Befund?

Ein positiver spezifischer IgE-Wert zeigt zunächst eine Sensibilisierung gegen das betreffende Allergen oder die betreffende Allergenkomponente.

Die Kombination der einzelnen Werte kann zusätzliche Informationen darüber liefern, welche Proteine an der Sensibilisierung beteiligt sind.

Ein auffälliger Befund bedeutet jedoch nicht automatisch, dass der Verzehr des betreffenden Lebensmittels tatsächlich Beschwerden verursacht oder wie schwer eine mögliche Reaktion ausfallen würde.

Die Bewertung sollte immer zusammen mit den bisherigen Beschwerden, der tatsächlichen Verträglichkeit und der medizinischen Vorgeschichte erfolgen.

Was bedeutet ein unauffälliger Befund?

Ein unauffälliges Ergebnis bedeutet, dass gegen die untersuchten Allergene und Komponenten keine entsprechende spezifische IgE-Sensibilisierung festgestellt wurde.

Damit werden jedoch nicht sämtliche möglichen Ursachen von Beschwerden nach Milch oder Ei ausgeschlossen. Auch nicht IgE-vermittelte Reaktionen oder andere Erkrankungen können eine Rolle spielen.

Kein Test auf Laktoseintoleranz

Diese Untersuchung dient der Abklärung möglicher IgE-vermittelter Allergien gegen Kuhmilch und Hühnerei.

Sie ist kein allgemeiner Nahrungsmittel-Unverträglichkeitstest und insbesondere kein Test auf Laktoseintoleranz.

Eine Laktoseintoleranz beruht auf einer unzureichenden Verdauung des Milchzuckers und lässt sich durch eine spezifische IgE-Bestimmung nicht feststellen.

Ihr Befund

Nach Abschluss der Untersuchung erhalten Sie Ihren Laborbefund als passwortgeschützte PDF-Datei per E-Mail.

Ihren persönlichen Befundcode erhalten Sie getrennt vom Befund. Bei einem zugesandten Probenentnahme-Kit befindet er sich auf dem persönlichen Anschreiben im Kit. Bei einer Blutentnahme bei uns erhalten Sie den Befundcode als Ausdruck vor Ort.

Wichtiger medizinischer Hinweis

Ein spezifischer IgE-Test weist Sensibilisierungen nach, stellt aber allein keine gesicherte klinische Nahrungsmittelallergie fest.

Insbesondere bei Kindern sollten Milch oder Ei nicht allein aufgrund eines Laborwertes dauerhaft aus der Ernährung ausgeschlossen werden. Ebenso sollte eine Wiedereinführung nach früheren allergischen Reaktionen nicht eigenständig erfolgen, sondern ärztlich abgestimmt werden.

Bei schweren allergischen Reaktionen, Atemnot, Kreislaufproblemen, ausgeprägten Schwellungen, Verdacht auf eine Anaphylaxie oder anderen akuten Beschwerden ist eine unmittelbare medizinische Abklärung erforderlich.


FAQ

Was ist der Unterschied zu einem einfachen Milch- oder Ei-Allergietest?

Neben den Gesamtextrakten werden einzelne molekulare Allergenkomponenten untersucht. Dadurch können Sensibilisierungsmuster differenzierter eingeordnet werden als durch die Untersuchung von Kuhmilch oder Hühnerei allein.

Kann der Test feststellen, ob ich gebackenes Ei oder erhitzte Milch vertrage?

Nicht zuverlässig. Die untersuchten Komponenten können aufgrund ihrer unterschiedlichen Eigenschaften zusätzliche Hinweise für die allergologische Beurteilung liefern. Ob erhitzte Milch- oder Eiprodukte vertragen werden, lässt sich aus den Laborwerten allein jedoch nicht sicher bestimmen.

Was bedeutet das Gesamt-IgE?

Das Gesamt-IgE zeigt, wie viel Immunglobulin E insgesamt im Blut vorhanden ist. Der Wert ergänzt die spezifischen IgE-Bestimmungen und hilft dabei, das allergologische Gesamtbild besser einzuordnen. Ein erhöhter Gesamt-IgE-Wert kann auf eine verstärkte IgE-Aktivität hinweisen, sagt aber nicht, gegen welches Allergen eine Sensibilisierung besteht.

Kann ich damit eine Laktoseintoleranz feststellen?

Nein. Der Test untersucht spezifische IgE-Antikörper gegen Milch- und Eiallergene. Eine Laktoseintoleranz beruht auf einem anderen Mechanismus und kann damit nicht festgestellt werden.

Eignet sich die Untersuchung auch für Kinder?

Ja, die Untersuchung kann auch bei Kindern durchgeführt werden, wenn sie durch eine sorgeberechtigte Person beauftragt wird. Die Ergebnisse sollten insbesondere bei Kindern ärztlich eingeordnet werden.

Wie erfolgt die Blutentnahme?

Sie können entweder einen Blutentnahmetermin bei uns in Cölbe wählen oder sich ein Probenentnahme-Kit zusenden lassen und die Blutentnahme in Ihrer Hausarztpraxis durchführen lassen. Wenn Sie die Hausarztpraxis wählen möchten, klären Sie bitte vor der Bestellung, ob die Praxis dafür zur Verfügung steht.

Kann ich die Blutprobe selbst zu Hause entnehmen?

Nein. Für diese Untersuchung wird venöses Blut benötigt. Die Blutentnahme erfolgt entweder bei uns im Labor oder durch Ihre Hausarztpraxis.

Wie lange dauert die Untersuchung?

Die Untersuchung erfolgt innerhalb einer Woche nach Probeneingang im Labor, sofern die Probe für die Analyse geeignet und eindeutig zuordenbar ist.

Was ist, wenn ich noch andere Lebensmittel als Auslöser vermute?

Wenn Sie weitere Lebensmittel als mögliche Auslöser vermuten, kann unser Nahrungsmittel-Soforttyp Basis oder eine gezielte Spezialanfrage sinnvoll sein.

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